Kaffee für Kaffeevollautomaten

 

Kaffeevollautomaten sind wahre Allrounder, wenn es um die Vielfalt und die Schnelligkeit der Zubereitung von Kaffeekreationen geht. Speziell morgens, wenn es flink gehen muss. Sie sind schnell aufgeheizt und damit einsatzbereit. Ein einfacher Knopfdruck reicht aus und schon füllt sich die Tasse mit dem Lieblingskaffee. Doch vorher müssen Mahlgrad, Temperatur und Wassermenge aufeinander abgestimmt werden. Stimmen alle Einstellungen, zaubert ein Kaffeevollautomat fast alle gängigen Kaffeespezialitäten, insbesondere espressobasierte Varianten mit Milch.

 

Die meisten Vollautomaten verfügen über nur einen Bohnenbehälter. Die Herausforderung besteht dann darin, einen Kaffee zu finden, der sowohl als Espresso als auch als Kaffee gut schmeckt. Wir empfehlen dir hier unsere Dresdner Melange Bohne.

 

Es müssen aber natürlich nicht unsere Kaffeebohnen sein. Wichtig ist jedoch, dass du traditionell gerösteten Bohnen verwendest. Denn, auch wenn der Kaffeevollautomat mehrere tausend Euro kostet, der Kaffee wird dich nicht zufriedenstellen, wenn die Kaffeebohnen von schlechter Qualität sind.

Was sind die besten Kaffeebohnen für Kaffeevollautomaten?

“Die besten Kaffeebohnen stammen aus kleinen Röstereien mit einem transparenten und fairen Direkthandel. Eine schonende Trommelröstung ist genauso wichtig wie ein differenziertes Geschmacksprofil. Beste Kaffeebohnen erkennt ihr daran, dass der Hersteller alle Angaben zu Herkunft, Aufbereitung, Röstdatum und Handelsweg macht.” Zitat, Arne Preuss, Barista und Kaffee Experte von https://www.coffeeness.de/

Tipp: Sollte dein Kaffeevollautomat einen Behälter für gemahlenen Kaffee haben, kannst du auch diese Variante in unserem Shop unter „Gemahlen für Kaffeevollautomat“ wählen.

Wie funktioniert ein Kaffeevollautomat?

Der Prozess, wie ein Kaffeevollautomat Kaffee zubereitet, ist im Wesentlichen bei allen Geräten gleich. In Schrift 1 wird Wasser aus dem Wasserbehälter in den Durchlauferhitzer gezogen und auf die richtige Temperatur erhitzt. Gleichzeitig wird im Mahlwerkdosierer eine passende Menge von Kaffeebohnen gemahlen und fällt in die Brühkammer, auch Extraktionskammer genannt. Die Brühkammer wird dann von einem Motor vor einen Druckkolben geschoben, sodass Brühkammer und Druckkolben das Kaffeemehl zusammenpressen.

Danach wird die gewünschte Wassermenge mithilfe einer Pumpe durch das Kaffeepulver gepresst und fließt als nun fertiger Kaffee aus der Brüheinheit durch den Kaffeeauslauf in eine Tasse. Am Ende des Vorgangs fährt die Brühgruppe in ihre ursprüngliche Position zurück und ein Kolben drückt den

Kaffeesatz in den Tresterbehälter, wo er dann entsorgt werden kann.
Die Intensität des Kaffees lässt sich zudem über den Mahlgrad regulieren. Ein feinerer Mahlgrad erhöht die Kontaktzeit des Wassers und ist daher intensiver als ein grober Mahlgrad.

Es gibt zwei Arten von Mahlwerk

Achte beim Kauf eines Kaffeevollautomaten auch darauf, welche Art von Mahlwerk verbaut ist. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Formen: dem Scheibenmahlwerk und dem Kegelmahlwerk. Beide Mahlwerke sind entweder aus Stahl oder aus Keramik. Das Keramikmahlwerk verfügt über eine hohe Verschleißresistenz und ist beim Mahlen sehr geräuscharm. Im Vergleich zum Stahlmahlwerk ist es jedoch deutlich teuer. Ein Mahlwerk aus Stahl erzielt ein ebenso gutes Mahlergebnis wie Keramikmahlwerke. Jedoch kann es bei langfristiger Benutzung zu Verschleißerscheinungen kommen. Zudem ist der Mahlvorgang deutlich lauter.

 

Milchschaumdüse oder Milchschaumsystem?

Zuletzt unterscheiden sich Kaffeevollautomaten noch durch die Zubereitungsarten des Milchschaums. Hierbei wird zwischen einer herkömmlichen Milchschaumdüse (auch “Lanze” genannt) und vollwertigen Milchschaumsystemen unterschieden. Bei der herkömmlichen Zubereitung mit der Lanze muss ein Behältnis mit Milch unter der Düse gedreht werden. Der Wasserdampf schäumt dabei die Milch in dem Behältnis auf. Für die richtige Milchschaumkonsistenz benötigt man allerdings etwas Übung. Bei Maschinen mit automatischen Milchschaumsystemen ist das nicht nötig. Dort wird lediglich Milch in ein integriertes Behältnis gegeben und das System nimmt sich selbst die korrekte Menge, dampft diese auf und gibt sie direkt in die Tasse. Der Vorteil liegt zumeist in der einfacheren und schnelleren Handhabung eines solchen Systems und in deren Reinigung. Der Nachteil ist, dass die Konsistenz des Milchschaums nicht selbst bestimmt werden kann.

Pflege deines Kaffeevollautomaten

Auch wenn die Zubereitung deiner Kaffeespezialitäten mit dem Kaffeevollautomaten sehr leicht funktioniert, musst du trotzdem einige Dinge beachten. Kaffeevollautomaten sind durch ihre zahlreichen Funktionen aufwendiger in der Wartung als herkömmliche Zubereitungsmethoden. Die regelmäßige Pflege und Wartung gewähren dafür ein gleichbleibend leckeres Kaffeeerlebnis und lange Lebensdauer der Geräte.

 

Wie reinigt man einen Kaffeevollautomaten?

Die meisten modernen Geräte verfügen über eine automatische Reinigung mit Wasserdampf nach jedem Ein- und Ausschalten. Darüber hinaus müssen sowohl die Abtropfschale, als auch der Behälter für die Kaffeereste regelmäßig gereinigt und geleert werden.
Einmal pro Woche sollte zusätzlich die Brühgruppe entnommen und unter laufendem, warmen Wasser gereinigt werden. Bitte nutze hierfür nicht deinen Geschirrspüler oder herkömmliche Reinigungsmittel. Jeder Hersteller hat hier eigene Tipps für die Reinigung, die unbedingt befolgt werden sollten.

Einmal im Monat sollten auch die Fächer für Bohnen und Kaffeemehl gereinigt werden. Die Milchschaudüse möglichst nach jeder Benutzung oder aber mindestens einmal täglich reinigen. Milchschaumsysteme reinigen sich zwar meistens selbst durch den Wasserdampf, aber auch diese sollten zusätzlich mindestens einmal im Monat gereinigt werden.

Entkalken

Moderne Kaffeevollautomaten verfügen über Sensoren, die den Kalkgehalt in den Leitungen messen können. Ältere Modelle zählen die Anzahl an zubereiteten Kaffees und melden sich dann mit der Entkalkung des Geräts, möglichst nach der Betriebsanleitung des Herstellers. Die meisten Hersteller bieten hierfür „Entkalkungstabletten“ an.

In regelmäßigen Abständen sollten zudem die mechanischen Teile der Brühgruppe mit sogenannten „Brühgruppenfett“ behandelt werden. Dieses verhindert den Verschleiß der Teile und gewährt eine lange Lebenszeit. Dabei sollte das Fett geschmacksneutral, lebensmittelecht und wärmeverträglich (über 90 Grad) sein. Silikonfette erfüllen zumeist diese Eigenschaften. Das Fett pflegt die Dichtungsringe, fördert die reibungslosen Bewegungen der Einzelteile und erhöht die Dichte. Es fördert insgesamt den geschmeidigen Brühvorgang und verhindert Quietschen und Knarren beim Brühen. Welche Teile eingefettet werden sollten, entnimmst du am besten der Betriebsanleitung.
In seltenen Fällen lohnt es sich zudem, die Dichtungen des Geräts zu tauschen. Dafür ist es ratsam, einen Fachmann heranzuziehen, da das nicht so einfach ist. Die meisten Hersteller bieten hierfür einen Wartungsservices an.