Espresso Blends

ein wohlbehütetes Geheimnis jeder Rösterei

Unter dem Begriff Espresso kann sich jeder was vorstellen. Was aber verbirgt sich hinter einem Espresso Blend? Hier die Kurzfassung: Espresso-Blends sind Mischungen aus verschiedenen Rohkaffees. Bei der Frage, ob das Mischen vor oder nach dem Rösten erfolgen sollte, gehen die Meinungen auseinander. Wir rösten sortenrein – also jede Kaffeesorte einzeln entsprechend ihrem Röstprofil – und blenden erst danach. Große Röstereien mischen meist vor dem Rösten, da dies bei größeren Mengen einfach effizienter ist.

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Wie entstehen Blends?

Typischerweise bestehen sie aus mindestens zwei verschiedenen Kaffeesorten, die aus unterschiedlichen Ländern und/oder Regionen stammen.

Es geht darum, Bohnen zu kombinieren, die sich durch ihre spezifischen Eigenschaften und Geschmacksprofile gegenseitig zu einem ausgewogenen Ganzen vereinen.

 

Welche Sorten haben Blends?

Dabei ist es üblich, die Sorten Arabica und Robusta zu kombinieren. Ein Beispiel ist hier unser Espresso Classico mit einem Mischungsverhältnis von 80 Prozent Arabica zu 20 Prozent Robusta.

Denkbar ist aber auch, ausschließlich Robusta- oder Arabica-Bohnen – wie für unseren Espresso Cento – zu mischen.

 

Die Vorteile von Blends

Blends existieren aus einem einfachen Grund: Sie gewährleisten eine gleichbleibend hohe Qualität und einen einheitlichen Geschmack.

Denn Kaffee ist ein Naturprodukt und dessen Qualität variiert von Ernte zu Ernte.

Um geschmackliche Schwankungen auszugleichen, testen unsere Röstmeister Ralf, Steffen und Stefan regelmäßig die Rohbohnen.

Das erfordert natürlich Erfahrung.

Espresso Blends – die Hausmarke

Wie andere Röstereien haben auch wir unsere eigenen Espressomischungen, quasi Hausrezepturen, die von uns wohlbehütet werden.

Daher findet ihr auch auf unseren Blend-Etiketten nicht die ausführlichen Informationen wie sie auf unseren Single Origin-Etiketten gelistet sind. 

Hier noch ein Tipp für den Qualitätscheck eines gut zubereiteten Espresso: Streue etwas Zucker auf die Crema.

Bleibt der Zucker kurz liegen, ist er perfekt. Kenner rühren den Zucker übrigens nicht um, sondern löffeln ihn nach dem Trinken vom Tassenboden.